Entwicklungsökonomie – Grundlagen

3.1 Produktionstheoretische Grundlagen 3.2 Kapitalakkumulation 3.3 Wachstumstheorien 3.4 Kapitalgüter 3.5 Technischer Fortschritt

3.2 Kapitalakkumulation und Entwicklung

Zentrale Begriffe: Akkumulation von Kapital, Investieren, Sparen

Was ist Kapital?

 

Produktionsfaktor Kapital

Annahme: Arbeit unbegrenzt verfügbar. Dann ist in einem Zwei-Faktorenmodell Kapital der limitierende Faktor.

Pro-Kopf-Einkommen bleibt gleich (wenn Bevölkerung im Gleichschritt mit der Kapitalakkumulation wächst)

 

Es wird einfach mehr vom gleichen eingesetzt.

Erweiterungsinvestitionen (vorher 10 Menschen und ein Pflug, nachher 20 und zwei Pflüge). Extensives Wachstum.

Die Funktion der Landwirtschaft in der Entwicklung. Sie soll Überschüsse produzieren, mit denen die Arbeitskräfte in der Industrie ernährt werden sollen, bzw. die exportiert werden und mit den Erlösen Maschinen importiert werden.

Marx: Akkumulation von Mehrwert, tote Arbeit

Mehrwert wird zur Kapitalakkumulation verwendet. Kapitalstock steigt. Die Produktivität der Arbeit steigt. Organische Zusammensetzung des Kapitals steigt, d.h. tendenzieler Fall der Profitrate. Löhne steigen. Akkumulation erlahmt. Dann Depression. geringe Nachfrage der Konsumenten, Fortwährender Wechsel zwischen Expansion und Kontraktion.

Fragen:

Läßt sich beispielsweise die Entwicklung Deutschlands mit einem steigenden Kapitalstock erklären?

Warum wird nicht einfach mehr gespart, mehr investiert?