Aufmerksamkeit. Kapitel 1: Aufmerksamkeit und Bewusstsein

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5.1 Sensitivität und Achtsamkeit 5.2 Das "leere Bewusstsein" 5.3 Selektivität und Konzentration 5.4 Flexibilität und Liquidität 5.5 Energie und Intensität

 

5.4 Flexibilität und Liquidität

 

Abb.: Schnelle und langsame Wechsel der Objekte

 

Bei schnellen Wechseln werden in schnellem Zeittakt andere Inhalte ins Bewusstsein geholt. Bei langsamen Wechseln wird das gleiche Objekt mehrmals aktualisiert. Das erscheint als Konzentration.

Man kann sich vorstellen, dass die Intensität steigt, wenn die Aufmerksamkeit über längere Zeit beim gleichen Objekt bleibt.

Flexibilität: Das heißt, die Aufmerksamkeit schnell von einem Objekt auf ein anderes Objekt verlagern zu können und schnell wieder ein hohes Maß an Energie aufbauen zu können. (breite Sägezähne).

 

Üblicherweise leuchten vorherige Wahrnehmungen noch nach, wie die Elektronenspur auf dem Leuchtschirm eines Oszillographen. Das führt dazu, dass alte Inhalte im Hintergrund noch da sind und die neuen Eindrücke, die neue Wahrnehmung verwischen, undeutlich machen, keine volle Konzentration ermöglichen.

Alte Eindrücke müssen gelöscht werden, sie dürfen die neuen Eindrücke durch „Nachleuchten“ nicht stören. Das Bewusstsein muss von alten Eindrücken gereinigt und leer gemacht werden (für kurze Zeit zum Steinmenschen werden).