| Interkulturelles Management | |||||
| 3.1Trompenaars- Kulturmodell | 3.2 Die Dimensionen | 3.3 Charak- teristiken |
3.4 Vergleich Hofstede - Trompenaars | 3.5 Kultur und Entwicklung Fukuyama | 3.6 Aufgaben |
Fons Trompenaars: Handbuch Globales Managen, 1993
| Die Dimensionen nach Trompenaars |
| 1. Universalistische contra partikularistische Orientierungen |
| 2. Individualismus und Kollektivismus |
| 3. Affektive contra neutrale Kulturen |
| 4. Spezifische contra diffuse Kulturen |
| 5. Askriptive contra leistungsorientierte Kulturen |
| Selbstbestimmte und außengeleitete Kulturen |
| Zeitorientierung |
Sie fahren mit einem guten Freund im Auto mit. Er verletzt einen Fußgänger. Sie wissen, dass er mindestens 50 km/h gefahren ist, wo nur höchstens 30 km/h erlaubt sind. Es gibt keine Zeugen. Sein Rechtsanwalt sagt, wenn Sie unter Eid bezeugen würden, dass er nur 30 km/h gefahren ist, könnte ihn das vor ernsthaften Konsequenzen bewahren. Welchen Anspruch hat Ihr Freund, dass Sie ihn schützen?
| Ia: Mein Freund hat einen eindeutigen Anspruch darauf, dass ich die niedrigere Geschwindigkeit bezeuge. | |
| Ib: Mein Freund hat einen gewissen Anspruch darauf, dass ich die niedrigere Geschwindigkeit bezeuge. | |
| Ic: Er hat keinen Anspruch als Freund, dass ich die niedrigere Geschwindigkeit bezeuge. | |
| Wie würden Sie sich vermutlich in dem Konflikt zwischen den Pflichten eines geladenen Zeugen und der Verpflichtung Ihrem Freund gegenüber verhalten? | |
| Id: Bezeugen, dass er 30 km/h fuhr. | |
| Ie: Nicht bezeugen, dass er 30 km/h fuhr. | |
| Bezug: Fons Trompenaars: Handbuch Globales Managen, 1993, Abb. 4.1 |
Sie sind gerade aus einer vertraulichen Besprechung der Geschäftsleitung Ihrer Firma gekommen. Sie haben eine gute Freundin, die ruiniert wäre, wenn sie sich nicht rechtzeitig also bevor die Entscheidung der Geschäftsleitung bekannt wird - vom Markt lösen würde. Es trifft sich, dass Sie an diesem Abend bei ihr zu Hause zu einem Essen eingeladen sind.
Welchen Anspruch hat Ihre Freundin darauf, dass Sie ihr einen Tipp geben?
| Ia: Als Freundin hat sie ein Recht darauf, dass ich ihr einen Tipp gebe. | |
| Ib: Als Freundin hat sie einen gewissen Anspruch darauf, dass ich ihr einen Tipp gebe. | |
| Ic: Auch als Freundin hat sie kein Recht darauf, von mir einen Tipp zu erwarten. | |
| Wenn Sie Ihre Verpflichtungen sowohl gegenüber Ihrer Firma wie gegenüber Ihrer Freundin abwägen, würden Sie ihr dann einen Tipp geben? | |
| Id: Ja | |
| Ie: Nein | |
| Bezug: Fons Trompenaars: Handbuch Globales Managen, 1993, Abb. 4.3 |
Zwei Menschen erörterten Möglichkeiten, wie einzelne die Lebensqualität verbessern können.
Welche der beiden Überlegungen halten Sie für vernünftiger?
| A | |
| B | |
| Bezug: Fons Trompenaars: Handbuch Globales Managen, 1993, Abb. 5.1 |
Es gibt zwei Arten, wie Menschen arbeiten können.
A: Die eine ist der individuelle Weg: Man arbeitet allein. So ist man weitgehend sein eigener Herr. Der einzelne kann die meisten Dinge allein entscheiden, und wie er dabei verfährt, ist seine eigene Sache. Man muss nur auf sich selber Rücksicht nehmen, ohne dass einem andere ständig auf die Finger schauen.
B: Die andere Methode ist die Arbeit in einer Gruppe, wo jeder mit jedem zusammenarbeitet. Jeder kann seinen Teil zu den Entscheidungen beitragen, und einer kann auf den anderen zählen.
Welche Arbeitsweise entspricht nach Ihrer Meinung besser den Bedingungen des Arbeitslebens?
| A | |
| B | |
| Bezug: Fons Trompenaars: Handbuch Globales Managen, 1993, Abb. 5.2 |
Wie würden Sie sich verhalten, wenn sie sich durch etwas bei der Arbeit gestört fühlten.
| A. Ich würde das offen zeigen. | |
| B. Ich würde das nicht zeigen. | |
| Bezug: Fons Trompenaars: Handbuch Globales Managen, 1993, Abb. 6.1 |
Ein Chef bittet einen Mitarbeiter, ihm bei der Renovierung seines Hauses zu helfen. Der Untergebene hat keine Lust dazu und bespricht die Lage mit einem Kollegen.
| A: Der Kollege sagt: "Sie brauchen ihm nicht zu helfen, wenn Sie keine Lust dazu haben. Chef ist er nur hier. Außerhalb der Firma hat er Ihnen wenig zu sagen." | |
| B: Der Untergebene sagt: "Auch wenn ich keine Lust dazu habe, werde ich ihm helfen. Er ist mein Chef, und das bleibt er auch außerhalb der Firma." | |
| Bezug: Fons Trompenaars: Handbuch Globales Managen, 1993, Abb. 7.3 |
Firmenwohnung
| A: Manche Menschen denken, ein Unternehmen sei auch verantwortlich für die Wohnverhältnisse seiner Mitarbeiter. Daher hat eine Firma ihren Angestellten bei der Wohnungssuche zu helfen. | |
| B : Andere Menschen wiederum meinen, es sei einzig Sache der Angestellten, sich um ihre Wohnverhältnisse zu kümmern. Ist es zuviel des Guten, wenn die Firma dabei hilft? | |
| Bezug: Fons Trompenaars: Handbuch Globales Managen, 1993, Abb. 7.6 |
Das wichtigste im Leben ist, so zu denken und zu handeln, wie es einem selbst am meisten entspricht, selbst wenn man damit nicht immer Erfolg hat.
| A: Ja | |
| B: Nein | |
| Bezug: Fons Trompenaars: Handbuch Globales Managen, 1993, Abb. 8.1 |
Des eigenen Glückes Schmied
| A: "Was mir geschieht, steht in meiner eigenen Verantwortung. | |
| B: "Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht genug Kontrolle über den Lauf meines Lebens habe." | |
| Bezug: Fons Trompenaars: Handbuch Globales Managen, 1993, Abb. 10.2 |
"Stellen Sie sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als Kreise vor. Zeichnen Sie bitte in den vorgegebenen Rahmen drei Kreise, die für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stehen sollen. Ordnen Sie diese Kreise nach eigenem Belieben so an, dass sie am besten zeigen, wie Sie sich die Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft denken. Sie dürfen dabei verschiedene große Kreise verwenden. Wenn Sie damit fertig sind, kennzeichnen sie jeden Kreis so, dass man sieht, ob er für die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft steht."